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Archiv # Fangberichte der Extraklasse
Mittwoch, 11. Oktober 2017
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Pazifik / Costa Rica

 

Kampf gegen einen wahren Giganten der Weltmeere!

 Welcher Angler hatte noch nie den Traum vom Riesenfisch?

Autor: Fischer-Berni

 

Mein Angelkollege und ich haben den Kampf mit so einem Riesenfisch wirklich erlebt und ich wurde daher von meinen Freunden animiert, über dieses unglaubliche Erlebnis einmal zu schreiben.

 

Im Mai 1992 waren wir, Peter und ich - beide aus Uttendorf im Pinzgau - an die costaricanische Pazifikküste Mittelamerikas auf eine zweiwöchige Angelsafari aufgebrochen.

Ausgangspunkt war das Hotel "La Flor De Itabo" in Playas del Coco. Dort angekommen hatten wir uns gleich mit Karl, einem deutschen Angelexperten mit jahrzehntelanger "Big-Game-Erfahrung" auf sämtlichen Weltmeeren, angefreundet. Wobei wir im Nachhinein betrachtet, in Karl unseren Lehrmeister gefunden hatten, der uns theoretisch sowie praktisch in das faszinierende Abenteuer "Big-Game-Fishing" einweihte. Wir hatten bald begriffen, dass beim "Big-Game-Fishing" alles, aber schon wirklich alles anders war als beim Fischen im Süßwasser und wir mit unserer 20jährigen Angelerfahrung somit als totale Anfänger dastanden. Die Fische waren größer, kräftiger, schneller und beinahe lebensgefährlich!

Wir hatten uns das beste zur Verfügung stehende Boot, die "Perfeccion I" unter Captain Arnoldo Martin angemietet und liefen in der Regel zu einem neunstündigen Tagestrip in eine Region, die als "Golfo de Papagayo" bezeichnet wird,  aus.

An den ersten Tagen waren wir schon mächtig stolz, einen Wahoo (18 kg) und einen Rooster (25 kg) erbeutet zu haben. Aber das waren ja nur "Köderfische" gegen die Fische, die uns an den folgenden Tagen an den Haken gehen sollten.

Es war ca. 14 Uhr, als wir an den steilen Klippen einige Ruten mit halben Bonitos als Köder in ungefähr 20 Meter Tiefe auslegten und etwas daran zupften, um einige der Raubfische anzulocken.

Als wir plötzlich einen Biss verzeichneten, fuhr der Captain mit hoher Geschwindigkeit in Richtung offenes Meer und dann wurde 4 bis 5 mal knallhart angeschlagen. Dann ging alles blitzschnell - Peter saß im Kampfstuhl, wir haben ihm noch den Kampfgurt angelegt, als der Zug so mächtig wurde, dass die Rute an der Reling aufschlug und zu brechen drohte.

Captain Arnoldo lachte nur und sagte: "Costa Rica!" Er meinte, wir hängen am Grund fest, denn das ist niemals ein Fisch! Zum  Glück war Karl an Bord, der in dieser Situation äußerst misstrauisch zu sein schien. Nach einigen Minuten war sich aber Karl ganz sicher und sagte: "Es ist ein Fisch, ein Riesenfisch!"

Im Nachsatz meinte er noch, sicher über 500 kg! Ehrlich gesagt, ich glaubte, ich werde verrückt!

500 kg!!
 

Als Captain Arnoldo sich auch sicher war, dass wir es mit einem riesigen Fisch zu tun hatten, wurde sofort über Funk unser Hotel verständigt und somit indirekt alle erreichbaren Boote, die an der Pazifikküste operierten, sofern sie ihre Funkgeräte eingeschaltet hatten. Der Fisch zog unser Boot langsam,  aber ständig immer weiter aufs offene Meer hinaus. Nach einer halben Stunde waren wir schon über einen Kilometer von der Stelle entfernt, wo er angebissen hatte. So vergingen Minuten um Minuten, ohne dass sich der Fisch an der Oberfläche zeigte.

"Was ist das für ein Fisch?" fragte ich Karl. "Ich glaube nicht, dass es ein Marlin ist, er wäre längst schon gesprungen. Es ist ein riesiger Thunfisch oder ein Hai. Eher ein Thunfisch, denn der Hai hätte längst unsere monofile Schnur durchgebissen", sagte Karl.

Mittlerweile waren schon zwei Stunden vergangen und der Fisch wurde kein bisschen müde, im Gegensatz zu Peter, dem war die Anspannung ins Gesicht geschrieben, er kämpfte verzweifelt mit seinen letzten Kräften gegen einen unbekannten "Giganten der Meere" und noch dazu bei tropischen Temperaturen.

 

Wobei Karl durch technische Anweisungen an seinem neuen Angelgerät ( Rute und Rolle Penn International / 80 T ),  das er sich bei Captain Harry's, einem Angelgeschäft in Miami ( Florida ), eigens für diesen Urlaub zugelegt hatte, eine gewaltige Hilfe darstellte.

Captain Arnoldo hatte laufenden Funkkontakt mit dem Hotel bzw. mit anderen Booten!

Wobei er immer einen genauen Situationsbericht gab und uns auch darauf hinwies, dass die Zeit schön langsam knapp würde, denn wir waren über 2 Stunden Bootsfahrt von Playas del Coco entfernt.

Es wird nämlich in Mittelamerika relativ schnell dunkel und wir hatten keine Navigationseinrichtung an Bord.

"Wir müssen den Druck auf den Fisch erhöhen, sonst werden wir ihn nie fangen, wir haben nur mehr relativ wenig Zeit", sagte Karl und stellte die Bremse an der Multirolle auf absolutes "Maximum".

Auch Captain Arnoldo übte mit den Bootsmotoren einen gewissen Druck auf den Fisch aus. Mit dieser Einstellung war Peter aber nicht mehr in der Lage zu pumpen und musste die Rute an der Reling anliegen lassen. Als plötzlich der Fisch ausbrach und über hundert Meter Schnur mit einer Höllen-Geschwindigkeit von der Rolle riss! Wobei Karl sofort die Multirolle mit Wasser kühlte, um eine Überhitzung der Bremse zu vermeiden. "Ein Ungeheuer, nie und nimmer ein Thunfisch! Diesen Fisch werden wir nie bezwingen, er ist sicher über 1000 kg schwer!!!" schrie Karl ganz aufgeregt und schlug beide Hände über dem Kopf zusammen. Langsam breitete sich an Bord der "Perfeccion I" eine gewisse Nervosität aus. 

"Was ist das für ein Fisch?" fragten sich alle!
 

Captain Arnoldo steuerte das Boot mit Vollgas in die Richtung, in die der Fisch geflüchtet war und Peter versuchte dabei, die Leine auf Spannung zu halten. "Vermutlich ist es doch ein Hai, ein riesengrosser Hai, der so gehakt ist, dass er mit seinen messerscharfen Zähnen die Leine nicht erreicht!" sagte Karl.

Durch meinen Kopf geisterte schon der "GROSSE WEISSE HAI" wie in Peter Benchleys Roman und Film. Als wir beinahe die verlorene Leine wieder auf der Spule hatten, kam ein Funkspruch vom Hotel, wir sollten die Leine durchschneiden, denn fangen würden wir dieses "Monster" sowieso nie und ausserdem hätten wir die Zeit schon längst überzogen! Karl sprach persönlich mit Angelo, dem Bootsbesitzer und handelte noch 15 Minuten heraus, aber dann sei Schluss!

"Angelo hat recht, dieser Fisch ist zu mächtig, den können wir nicht bezwingen, aber sollen wir jetzt einfach so die Leine durchschneiden? Vielleicht haben wir doch noch Glück. Wenn wir ihn nur einmal sehen würden, wäre es schon ein großer Erfolg!", sagte Karl.

Und wir hatten dieses Glück. Plötzlich kreischte Captain Arnoldo, der ja von oben den besten Überblick hatte, wie von Sinnen: "It's coming up, it's coming up, look over there!!"

Wir trauten alle unseren Augen nicht, zirka 10 Meter vom Boot entfernt war ein riesiger Schatten zu sehen. O Mann, was für ein Fisch,  dachte ich,  als Captain Arnoldo wieder losbrüllte:
 

"Manta, Manta,  cut the line !!!"
 

Es war ein riesiger schwarzer Manta, die grösste Rochenart der Welt. Er kam komplett an die Oberfläche und spielte furchterregend mit seinen Schwingen. Keiner von uns hatte je zuvor so einen Riesenfisch gesehen!


Er war sicher an die 8 Meter, wobei Captain Arnoldo und Karl

ihn um die 2000 kg schätzten!!


Er ist ein Planktonfiltrierer und musste wohl unseren Köder miteingesaugt haben!

Uns allen war die Angst ins Gesicht geschrieben, denn dieser Fisch wäre wohl  in der Lage gewesen, unser Boot zu versenken und uns somit vielleicht alle umzubringen!

Deshalb waren wir alle froh, als die Leine durchtrennt war und der Riesenfisch in der Tiefe des Meeres verschwand.

Es war schon ein unglaubliches Erlebnis, wobei Peter als Anfänger seine Sache wirklich gut machte, das aber nur durch das Eingreifen von Profis wie Karl und Captain Arnoldo einen guten, aber äußerst spektakulären Ausgang nahm.

In den darauf folgenden Tagen konnten Peter und ich wieder mit Unterstützung von Karl bzw. der Crew der "Perfeccion I",

 

2 Schwarze Marline  - 310 kg und ca. 200 kg

8 Sailfische - zwischen 35 und 55 kg

1 Riffhai  -  ca. 90 kg

1 Wahoo  -  13 kg

1  Dolphin  - 8 kg

 

und unzählige Gelbflossen-Thunfische und Bonitos ( zwischen 1,5 und 10 kg ) erbeuten.
Wobei der Grossteil der Fische wieder zurückgesetzt wurde!

 

Hiermit möchte ich mich nochmals im Namen aller Beteiligten bei der Crew der "Perfeccion I"
und bei Karl für dieses 14tägige "faszinierende Abenteuer" bedanken!

Fischer-Berni

 

Schwarzer Manta - Mobula birostris
 

Bildquelle: https://naturfotografen-forum.de

 

Montag, 09. Oktober 2017
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Zeller See - Und sie existieren doch...

 

Rene Winding aus Niedernsill mit dem offiziellen Karpfenrekord - 25,50 kg - aus dem Pinzgauer Zeller See.

Gefangen im Herbst 2012.

 

Das im Zeller See aber weit größere Karpfen existieren beweist der Fund, bei der Seereinigung 2014, eines toten gigantischen Karpfens! Der bereits halbverweste Cyprinide wurde vom Obmann des "Fischereivereins Renke" Wilhelm Haarlander höchstpersönlich und einem weiteren Vereinsmitglied im Schilf des Südufers am Zeller See entdeckt und auch gleich vermessen. Maße des unglaublichen Fisches: 125 - 130 cm!!

Geschätztes Gewicht: über 40 kg!

 

Siehe auch meinen Bericht vom 17. April 2008: Zeller See - Und sie existieren doch....

Liebe Pinzgauer Karpfenfreaks,
in den frühen Morgenstunden - kurz vor der Dämmerung - an einem Samstag im Juli 1991 hatte ich am Zeller See einen Karpfenbiss, der mir bis heute in den Knochen steckt.
Der Fisch hat mir in kürzester Zeit die gesamte Schnur von der Rolle gerissen, an die 200 Meter, und zuletzt, wie soll es den anders sein, dass Vorfach abgerissen, bei einer Schnurstärke von 0,40 mm!!


Ich fischte vom Ufer aus und unser Boot war leider nicht sofort startklar!
Unerfahrenheit und bis zu diesem Datum einfach eine unbekannte Dimension!
Ich hatte damals einfach "null" Chance, mein Gegenüber war zu mächtig!
Ein Biss, der mein Leben prägte......

Es wurde sofort aufgerüstet, das Beste in den Angelgeschäften war gerade gut genug!

 

Mein persönlicher Einsatz und der meiner Kollegen war über Jahrzehnte einfach unbeschreiblich..........aber viele, viele Jahre zogen ins Land und kein Anzeichen eines Monsterkarpfens war zu sehen oder zu spüren.

Bis zum letzten Sonntag, den 13. April 2008, denn was ich da gesehen habe sprengt nun selbst meine Vorstellungskraft für den Zeller See!
Diese Sichtung bestätigt einfach, die Notwendigkeit meiner Ausrüstung im Ernstfall, aber auch unseren unglaublichen Einsatz über all die Jahre.
Ob es mir jemals gelingen wird einen von diesen mächtigen "Cypriniden" zu fangen steht wohl in den Sternen............

Sonntag, der 13. April 2008
Seeforellen-Fischen war angesagt, aber leider wie so oft beim Schleppen keinen Zupfer. Da packte ich kurzerhand meine Spinnrute aus und begann - mit einem Perlmutt-Blinker kombiniert mit einem Spirolino - das Nordufer und etwas später auch das Südufer abzufischen!
Es war komplett windstill und das Wasser war glasklar, wie in einem Aquarium und die Sonne strahlte direkt auf das herrliche Wasser des Zeller Sees und liesen es in einer wunderbaren Optik erscheinen.

Durch den Zug der Spinnrute, aber auch durch eine leichte Strömung bewegte sich mein Boot langsam aber stätig vorwärts und immer weiter in die Flachwasserzone hinein. Wasserplanzen sind zu dieser Jahreszeit kaum zu sehen und das Wasser war nun vielleicht nur mehr 2,5 Meter tief.

Mein Boot steuerte in Zeitlupe genau auf einen Karpfenschwarm zu, als ich die Fische bemerkte stellte ich sofort das Spinnfischen ein und versuchte mich nicht zu bewegen. Die Fische nahmen vorerst kaum Notiz von mir, obwohl mein Boot beinahe an die 3-4 Meter an sie herangekommen war. Es waren ca. an die 10 bis 12 Karpfen, wobei der Kleinste auch noch an die 10 kg gehabt haben dürfte!
Aber 3 Fische davon - liebe Leser - hatten eine Größe, die ich noch nie zuvor in meinem Leben in "natura" gesehen hatte.

Einer davon, ein Spiegelkarpfen, extrem dick - geschätzte Länge 110 cm bzw. 2 Schuppenkarpfen - die machen mich komplett verrückt - dürften glatt um 120 cm lang gewesen sein.

Einfach unglaublich, ~ 3-4 Meter neben meinem Boot und teilweise nur einen halben Meter unter der Wasseroberfläche, da haut's doch jedem Karpfenfreak alle Sicherungen raus!!

Das Gewicht zu schätzen ist extrem schwer, weil man in die Tiefe schlecht sieht, aber vergleichen Sie - anhand der Länge - doch selbst mit den internationalen Karpfen-Fängen, Sie werden feststellen der Zeller See ist mit seinen Super-Fischen ganz vorne dabei und das mitten in den Alpen.

Es liegt nun an uns Pinzgauer Karpfen-Fischern dies endlich einmal wirklich zu beweisen, was der Zeller See für Monster-Karpfen beherbergt!

In diesem Sinne, der erste Motivations-Schub 2008, an die Pinzgauer Karpfenszene.

Euer Fischer-Berni

 

Anmerkung: Mein persönlicher Karpfenrekord (PB) am Zeller See liegt bei 18,20 kg - 94 cm aus dem Jahre 2010, habe aber schon seit Jahren das Karpfenfischen aus privaten und gesundheitlichen Gründen am Zeller See eingestellt. Aber vielleicht komm ich wieder, die Hoffnung auf so einen Traumfisch stirbt zuletzt.

 

 

Schwerster in Österreich gefangener Karpfen 41,50 kg - über 110 cm.
Gefangen von Gerald Schwaiger im FZZ See (kommerziell) in der Steiermark.

Quelle: www.rekordfische.at

 

PS.: Ein Bericht als Motivations-Schub an die Pinzgauer Karpfen-Szene!

Petri Heil!

 

Freitag, 28. April 2017
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Von Königinnen und Vagabunden!


Die Seeforelle - Reviere, Rekorde, Reportagen...

 

Rekorde (Auszug):
Wenn es jemanden zu beneiden gibt, dann Ludwig Stöffelmaier. In der Zeit vor und nach dem 2. Weltkrieg lebte er an den Ufern des Walchensees, des bedeutendsten Gewässers für Seeforellen. Dort betrieb er das Hotel in der Einsiedlbucht und besaß mit der Obernachmündung einen hervorragenden Fangplatz in Sichtweite. Dementsprechend fielen seine Fänge aus. Diese glorreichen Erfolge wurden nie wieder erreicht: Sein Rekordfisch von 31 kg, den er im April 1934 fing, gilt als größte von einem Sportfischer gefangene Seeforelle! Von 1930 bis zu seinem Tod im Jahre 1954 gingen ihm daneben noch zwei 30 kg(!) Seeforellen, eine mit 29,5 kg, fünf zwischen 26 und 28 kg sowie 15 zwischen 25 und 26 kg an den Haken. Stets verwendete er eine Schleppmontage, an die er einen von ihm entworfenen Spezialblinker aus schwerem Kupferblech montierte.

Autor: Bernd Taller

 

Bemerkung: Fänge wie von einem anderen Stern!

 

Dienstag, 25. April 2017
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Salmo trutta lacustris

 

Wie groß und wie alt können Seeforellen eigentlich werden?

Seeforelle |  27,50 kg  | 125 cm  |  21. Oktober 1976  |  Königssee | Deutschland  |  Netzfang

Gefangen vom Fischereimeister Rudolf Amort.

Bildquelle: www.fischervomkoenigssee.de

Zur Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Familie Amort.
 

Seeforellen bewohnen große, tiefe, sauerstoffreiche Seen. Die Jungfische halten sich entweder im Mündungsbereich von Zuflüssen oder im Uferbereich der Seen auf. Erwachsene Fische leben meist in den weitläufigen Freiwasserzonen bzw. in der Tiefe der Seen. Sie können zu gigantischen Salmoniden heranwachsen und  bei perfekten Lebensbedingungen eine Länge bis zu 140 cm und 40 kg(!!) erreichen.

Siehe: www.fishing-worldrecords.com

 

Seeforelle  |  34 kg  |  1938  |  Attersee  | Netzfang

 

Seeforelle  |  31 kg  |  136 cm  | 1926  |  Lago Maggiore | Schweiz  |  Netzfang

Gefangen vom Berufsfischer Odone Gaggini.

 

Seeforelle  |  20,85 kg  |  120 cm  |  1974  |  Weißensee  |  Kärnten 

Angler: K. Riedl  |  Wohnort: Höfen in Kärnten

Bildquelle: www.rekordfische.at
 

Anmerkung: Dieser Fisch stellt in Österreich seit 1974 den Seeforellenrekord mit Rute und Rolle dar!
 

Alter:

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen können Forellen (Salmo trutta) ein Alter von knapp über 20 Jahren erreichen. Wobei das Alter nicht immer über die Größe der Forelle alles aussagt. Es kommt auf verschiedene Faktoren an, wie den Lebensbedingungen, dem Nahrungsangebot oder auf den Stammbaum - ist es ein schnellwüchsiger Forellenstamm? Bei der Seeforelle vom Königssee - 27,50 kg bei 125 cm - wurde ein Alter von ca. 12 Jahren festgestellt, andere Seeforellen haben bei 8 kg ein Alter von 8 Jahren.

Dazu kann Präparator Ernst Hofinger Interessantes berichten: „Ich erinnere mich an eine nur 24 cm lange, wunderschön gezeichnete Bachforelle aus einem steirischen Gebirgsbach, die 16(!) Jahre alt war. Kaltes, sauerstoffreiches, aber nährstoffarmes Gebirgswasser ließen diese Forelle lange leben aber nicht wachsen.

 

Pinzgauer Zeller See:

Es stellt sich nun für uns Pinzgauer Angler die Frage, wie groß sind die Seeforellen im Zeller See eigentlich? Man hört ja die verschiedensten abenteuerlichen Geschichten von Monsterbissen, Fische die dem Angler keine Chance gelassen haben, oder von Forellensichtungen gigantischer Größe! Fakt ist, der Rekord liegt seit Anfang der 80iger Jahre bei 9,80 kg und 94 cm.

 

Die Größe der Seeforellen im Zeller See läßt sich aufgrund diverser Sichtungen bzw. der jahrzehntelangen Besatzmaßnahmen somit nur erahnen, ein Beweiß fehlt bislang!
 

Somit allen Anglern am Pinzgauer Zeller See ein kräftiges "Petri Heil - 2017"!

Euer
Fischer-Berni

 

Dienstag, 24. September 2013
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In Memoriam...

 

Die Seeforellen der Traun: "klick"

Dank unermüdlicher Recherchen ist es gelungen, geradezu sensationelle Fotos und Informationsmaterial aufzutun, das es ermöglicht, Licht in die bisher doch vorwiegend diffusen und zum Teil mystisch umrankten Seeforellenbestände des Salzkammergutes zu bringen.

Verlinkung mit freundlicher Genehmigung von Herrn Heimo Huber.

Dienstag, 17. September 2013
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Lago di Levico / Italien

 

Eine Klasse für sich!

Renke  3,70 kg - 71 cm

Eine Klasse für sich sind Klaus Wallnöfer und der Lago di Levico in Italien,
wenn es um kapitale Renken geht!

Klaus Wallnöfer hat dort wieder zugeschlagen: am 07/09/2013 eine Renke mit 67 cm und einem Gewicht von 2,80 kg und eine Woche später am 13/09/2013 eine Renke von 71 cm und einem Gewicht von
3,70 kg,
gefangen mit einer Hegene in 18 Metern Tiefe.
 

Dieser Fisch mit  -  3,70 kg bei 71 cm -  stellt nun den neuen Renken-Gewässerrekord dar!

 

Klaus Wallnöfer mit einer Renke  - 2,80 kg bei 67 cm

 

Herzliche Gratulation und ein kräftiges "Petri Heil" zum neuen Rekordfisch
auch  aus dem Pinzgau!

 

Eine Klasse für sich:   "klick"

 

Sonntag, 01. September 2013
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Bosnien - Unac / Una

 

 

*Ein Traum ging in Erfüllung*

Dr. Peter Höllein aus Bayern mit der Bachforelle seines Lebens - 14,30 kg / 99 cm!

 

„Ein Traum ging in Erfüllung

Vom 5. bis 9. Juni 2013 reiste ich mit meinen Fliegenfischerfreunden aus Regen und Deggendorf in Niederbayern an den Unac/Una in Bosnien. Wie im Vorjahr waren wir wieder bei Asmir in der Villa Nana in Kulen Vakuf zu unserer besten Zufriedenheit untergebracht. Am Vorabend der Abreise war ich am 8. Juni mit meinem Fliegenfischerfreund Roland Heinzl am Unac unterwegs. Nachdem das Fischen mit der Trockenen zu wünschen übrig ließ, entschloss ich mich bei Einbruch der Dämmerung meine 6-er Rute auf einen Streamer umzubauen. Um 21:15 bekam ich den Anbiss. Nach einem aufregenden Drill (24-er Vorfach) konnte Roland schließlich um 21:40 bei tiefer Dämmerung den Fisch landen. Beim Einschalten der Taschenlampe fielen wir aus allen Wolken. Wir staunten über meinen Traumfisch: eine Bachforelle mit 14,3 kg und einer Länge von 99 cm.

Dr. Peter Höllein, Regen/Niederbayern.“

 

 

Der gigantische Salmonide wird von Tierpräparationen Hofinger präpariert:

HOFINGER
Tier-Präparationen

Ehrenfeld 10
4662 Steyrermuehl

UID Nr.: ATU67618358

Tel: +43/7613/3411
Fax: +43/7613/3411-21
hofinger@praeparator.com

 

Weitere Rekordfische finden Sie auf der Homepage: www.praeparator.com   

 

 

 

Donnerstag, 27. Juni 2013
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Donau


* Barbe  6,84 kg - 91 cm *

Am 19.06.2013 ca. 22.30 Uhr entdeckte diese schöne riesige Barbe meine Tauwürmer im Seitenarm der Donau. Nach kurzem Warten biss die Barbe an. Der Drill war anfangs nicht ganz einfach für mich, da es mein erster großer Fischfang war! An Land gezogen, staunten die Männer nicht schlecht...6,84 kg bei einer Größe von 91 cm!
Petri Heil!                                                                   

Mit stürmischen Grüßen aus Orth an der Donau  

Manuela Bartonek
2304 Orth an der Donau
Österreich


 

Montag, 17. Juni 2013
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Riesige Bachforelle aus dem Inn / CH

 

Bachforelle  12,50 kg - 94 cm

Angler: Duri Caviezel  -  CH 7556 Engadin

Fangdatum: 19.05.2013 | Uhrzeit: Biss ca. 14:00 Uhr

Drilllänge ca. 75 min  |  Fangort: Ramosch (unter Einlauf der Brancla)

Fluss: Inn  |  Köder: Streamer

Vorfach: 0,40 

 

Der Fisch wird von Tierpräparator Hofinger in Steyrermühl (Österreich) im Ganzen präpariert,
wir führen auch eine Altersbestimmung durch!

HOFINGER
Tier-Präparationen
Ehrenfeld 10
4662 Steyrermuehl

UID Nr.: ATU67618358

Tel: +43/7613/3411
Fax: +43/7613/3411-21

www.praeparator.com
hofinger@praeparator.com

  

 

Donnerstag, 30. Mai 2013
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Weltrekord mit Rute und Rolle...

 

Weichmaulforelle - Salmo obtusirostris

Bosnien / Herzogowina
Als neuer Weltrekord mit Rute und Rolle wird diese Weichmaulforelle aus dem Fluss Neretva, Nähe Mostar geführt. Der Angler hatte sie mit einem Mepps überlistet und nach dem Messen, Wiegen und Fotografieren sofort wieder zurückgesetzt!  

Gewicht: 4,8 kg
 

Quelle: www.fishing-worldrecords.com 

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